KOPFBLOCKADE aus Angst vor Schmerzen — German

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KOPFBLOCKADE aus Angst vor Schmerzen

SchlaemmchenIncSchlaemmchenInc Member Beiträge: 38 Member Member Beiträge: 38 Member
Hilfe, liebe Community.
Immer, wenn ich mit dem Training wieder ansetzen möchte, schreit irgendein Teil meines Körpers auf. Ich mache wirklich leichte Übungen, bei denen mensch theoretisch wirklich nicht viel falsch machen kann, ich hab mich eingelesen und Videos geguckt und vermute WIRKLICH, dass das korrekt aussieht und umgesetzt ist. Ich habe auch schon jemanden, der sich gut auskennt, zusehen lassen und die Umsetzung war wirklich ok.

Aber ständig muckt mein Körper, und mittlerweile blockiert auch mein Kopf, wie gerade eben nach einer geringen Anzahl an Squats! Letztes Mal tat mein Knie nach einer Woche Training so verdammt und lange weh, dass ich mich nicht mehr rangetraut habe - jetzt traue ich mich wieder, mache langsam, sorgsam und vorsichtig, und ZACK, das andere Knie fängt an zu ziehen. Ich hab sofort aufgehört, aus Angst, dass es wie letztes Mal wird.

Was soll ich machen, habt ihr Tipps? Wieviel ziehen ist ok? Wie kann ich diese Kopfangst wieder ausschalten?

Ich achte seit Wochen sehr auf meine Makros, die sind l, bis auf wenige Ausnahmen, immer top aufgefüllt, insbesondere das Eiweiß passt eigentlich immer.

Ich bin wirklich ein wenig ratlos momentan :(

Vor einigen Monaten hatte ich sogar ein MRT, zwecks andauernder Hüft und Knieschmerzen, das war völlig ok, es hieß "das ist stressbedingt, psychisch". Danach einige Zeit Krankengymnastik, dort habe ich auch viele Übungen ausführen gelernt. Ich weiß grad wirklich nicht ganz weiter und wäre über Ratschläge sehr dankbar :(

Kommentare

  • deepWORKerin5deepWORKerin5 Member Beiträge: 920 Member Member Beiträge: 920 Member
    Hi @SchlaemmchenInc..

    Wie Du Deinen Kopf überzeugen kannst, kann ich Dir nicht sagen

    Ich kenne die Angst, frag nicht nach Sonnenschein.. Ich bezwinge die zu 95 Prozent durchs Machen.

    Ausprobieren, nicht 30 Wiederholungen, sondern 5...Das Vertrauen in den eigenen Körper wiederfinden und /oder entdecken.

    Ich habe das Glück, dass ich eine supertolle Trainerin habe, die mich unterstützt und mittlerweile über 3 Jahre begleitet.

    Manche Übungen waren anfangs für mich gar nicht drin - aber eben nicht wg meinem Rücken, sondern wg meinem Kopf

    Ich habe einige Rückschläge gehabt, gerade beim Kreuzheben musste ich zum einen unheimlich viel Kopfarbeit leisten und habe dann auch schon mal die Quittung kassiert.

    Dadurch habe ich allerdings einiges gelernt, habe ich früher "nur" rumänisches Kreuzheben (mit annähernd gestreckten Beinen) gemacht, mache ich es seit Anfang August sogar klassisch (also mit Hocke) und habe da für mich echt ein Grinsen im Gesicht.

    Ich gehe allerdings langsam und mit ganz viel Achtung vor, ich könnte vermutlich mehr bewegen - mache dann aber lieber 2 Wiederholung mehr, bis ich safe bin und weiß, dass es weder Ambition noch Kopf sind, die handeln wollen.


    Meine Trainerin war da unermüdlich, sie fragt heute noch schon mal "Kopf"?... Wenn ich dann... Nicke.. Weiß sie Bescheid... Und findet Wege, wie ich den überliste und mir das Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten zu geben.

    Wobei es auch da Grenzen gibt 😉meine Angst zu fallen und das Wissen, dass ich nicht fallen darf, vor allem nicht falsch... Sorgen halt dann schon mal dafür, dass sogar sie sagt, dann machst Du das eben nicht (ich würde gerne einen freien Handstand schaffen, schaffe den angelehnten Kopf - und Handstand aber schon nicht ohne Zittern, Schnappatmung,.. Trotz Sicherung... Also... Wuuuusa... Gelassenheit... Akzeptanz... Und von diesem "ich will es aber" verabschieden, besser ist es in dem Fall halt tatsächlich, da ich nun einmal nicht üben kann richtig zu fallen 🙄)


    Wenn die Ausführungen wirklich sauber und stabil sind, ohne Ausweichen, Instabilität und Flüchtigkeitsfehlern - dann würde ich mich langsam herantasten, heute 5, nächste Woche 7,...Und so versuchen das Gefühl von Sicherheit zu bekommen

    Viel Erfolg und wuuuusa.... Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut (habe ich irgendwann auch mal begriffen 😉)
  • Tian_67Tian_67 Member Beiträge: 23 Member Member Beiträge: 23 Member
    Ergänzend noch zu dem was Deepworkerin5 so richtig schreibt (fang mit weniger Wiederholungen an! ), Bildgebende Diagnostik ist ja was Tolles, aber wie lang ist das letzte große Blutbild her? Schon mal nach Entzündungswerten und Rheumamarkern geschaut? Nicht alles, was Schmerzen verursacht, sieht man anfangs im MRT.
    Ich will Dir keine Angst machen aber als Betroffene fällt mir sowas halt ein.

    Liebe Grüße
    Tina
  • SchlaemmchenIncSchlaemmchenInc Member Beiträge: 38 Member Member Beiträge: 38 Member
    @deepWORKerin5
    Wie schon geschrieben - DANKE und versuche das alles zu beherzigen!!

    @Tian_67 Das Blutbild wurde getestet, nichts auffällig :(

    Also Step 1: Nochmal Fokus auf korrekte Ausführung!
    Wenige Wiederholungen, Makros beibehalten.
    Nicht zu viel wollen, nicht aufgeben!
  • TimWimmTimWimm Member Beiträge: 1,151 Member Member Beiträge: 1,151 Member
    Hallo,

    war schon länger nicht mehr hier. Aber bin gerade zufällig drüber gestolpert.

    Ich kann dir, nach 9 Jahren Kraft und Kampfsport, nur folgende weitere Tipps geben:

    1. Kauf dir einen Spiegel, bei denen du deine Ausführung selbst betrachtest. Gerade Kreuzheben und Kniebeugen sollten während der Durchführung sauber sein und auch die Retrospektive Betrachtung macht Sinn, um Fehler zu identifizieren.
    2. Zusätzlich ein ordentliches Warm-Up Programm ist Pflicht. Den Bewegungsapparat auf Touren bringen. Gerade der Punkt Mobility Training sollte dauerhaft in dein Training eingebaut werden. Stichwort aktive Regeneration.


    My 2 Cents,
    Tim
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