Zweiter Versuch mit Gewichtsreducktion — German

Zweiter Versuch mit Gewichtsreducktion

Hallo
Ich habe von September bis Anfang Januar 17 Kg abgenommen. Leider
dann aufgrund von Problemen den Sport
und das abnehmen komplett abgebrochen jetzt habe ich 3 Kg mehr drauf als vorher.😱
War bei einem ersten GesprĂ€ch im Clementinen Krankenhaus wegen einer Magen op und bin Jetzt schon einen Schritt weiter jetzt mache ich 6 Monate Sport und Gewichtreduktion richtig mit Ă€rztlicher UnterstĂŒtzung und ErnĂ€hrungsberatung das geht auch 6 Monate parallel dazu werde ich bei my
Fitness pal alles was ich esse und den Sport eintragen ich hoffe das ich noch auf die OP verzichten kann aber das ist definitiv der letzte Versuch das so zu schaffen die Probleme mit den Knien das ist einfach zu heftig.
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und
diesmal habe ich professionelle UnterstĂŒtzung. 😁
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Kommentare

  • Jula_lives
    Jula_lives BeitrÀge: 115 Member
    Hallo ,

    das finde ich prima das du die Hilfe von FachÀrzten angenommen hast.
    Du hast es ja schon einmal mit sehr gutem Ergebnis geschafft :)

    Du findest hier bestimmt UnterstĂŒtzung und Motivation
    Ich wĂŒnsche Dir viel Erfolg und drĂŒcke dir die Daumen

    herzliche GrĂŒĂŸe
    Nicole
  • p_miclea
    p_miclea BeitrÀge: 175 Member
    Hallo, ich möchte mir nicht mit ThomasBWE hier eine Gegendiskussion starten. Es ist sehr gut was du gemacht hast, und ich bin sicher das man schafft auch mit Medizinische Hilfe. Ich stelle mir in Bezug nach den 1% fragen wie viele haben geschafft nur mit essen Umstellung den Gewicht zu reduzieren und ĂŒber Jahren zu halten (sind wir hier in Promille? oder noch weniger). In eine von 2 BetrĂ€ge in jede Zeitschrift der etwas dazu schreibt kommt das Wort Jo-Jo Effekt. Tatsache ist egal ob mit oder ohne OP Essverhalten, und Sport sind A und O. Aber in manche Situationen das nicht mehr ausreichend. ich wĂŒnsche dir das du nicht in diese Situation kommst und dennoch ohne eine OP schaffst.
  • ThomasBWE
    ThomasBWE BeitrÀge: 2,636 Member
    bearbeitet September 2020
    @p_miclea wir mĂŒssen das im Grunde auch tatsĂ€chlich nicht ausdiskutieren. Ich glaube schon dass die Erfolgsquote ĂŒber lediglich eine angepasste Lebensweise deutlich höher ist als die Operation. Denn dafĂŒr sprechen schlicht schon die Zahlen der HĂ€ufigkeit dieses Eingriffs (auch wenn die Tendenz steigend ist) im Gegensatz zur Gesamtzahl derer, die eine Gewichtsreduktion in Angriff nehmen.

    Kern meiner Aussage ist und bleibt jedoch, dass man es generell nicht schafft, wenn man die psychische Seite nicht in den Griff bekommt bzw nicht die nötige Disziplin entwickelt. Denn dann verschafft einem so eine OP ja auch keinen Vorteil. Weil das Fassungsvermögen des betreffenden Organs ja nun mal nicht wirklich das entscheidende Kriterium ist. Wer mit verkleinerten Magen, zur Kompensation von was auch immer, die Energiezufuhr, die höher ist als der Verbrauch, beibehĂ€lt, sei es nun durch eine höhere Mahlzeitenfrequenz oder höherkalorische Nahrungsmittel, wird trotzdem nicht ab- bzw. nach Anfangserfolgen wieder zunehmen. Der Unterschied zwischen den Gescheiterten ist somit nur der, dass die einen ohne riskanten Eingriff und ohne zerschnippeltes Organ gescheitert sind. Und damit sind sie immer noch besser dran, als die anderen mit nur noch halbem Magen... 😊😉
  • ThomasBWE
    ThomasBWE BeitrÀge: 2,636 Member
    Mal ein Artikel zum Thema... Ich denke Normal-ErnÀhrungsumsteller mit Erfolg befinden sich NICHT im Promille-Bereich....

    https://www.marktforschung.de/wissen/recht-datenschutz/marktforschung/diaet-jeder-zweite-bleibt-auf-seinen-kilos-sitzen/
  • deandiabolo
    deandiabolo BeitrÀge: 58 Member
    Ich weiss das es nicht einfach wird ĂŒber
    einen so langen Zeitraum Gewicht zu reduzieren. Parallel dazu habe ich ja auch
    mit Sport angefangen, was im Moment
    45 min langsames Gehen sind. DafĂŒr das ich
    halt starke Probleme mit den Knien habe
    fĂŒr mich schon eine gute Leistung. Ich
    vermute auch das eine Kopfsache ist das ich
    nach erfolgreicher Gewichtsreduktion wieder
    zunehme.Als Beispiel habe ich ja vom September letzten Jahres bis Januar diesen Jahres 17 Kg abgenommen. Fakt ist das mein jetziges Gewicht beim letzten Mal wiegen 144,7 Kg waren das war jetzt bei Arzt
    am 3.9.2020. Anfangs Gewicht im September waren 142 Kg. Im Januar hatte ich dann 125 Kg. Am ende habe ich also
    2,7 Kg mehr drauf als im September als
    ich mit dem abnehmen angefangen habe.
    So ist das bis jetzt immer gewesen.
    Gewichtsreduktionen haben mir am ende immer zwischen 2 bis 5 Kg mehr eingebracht.Dauerhaft kann meiner Meinung
    nach das Gewicht so wie so nur durch eine
    ErnÀhrungsumstellung halten. Darum geht
    es ja jetzt auch in denn 6 Monaten
    Gewichtsreduktion ja auch außerdem wird
    da auch eine regelmĂ€ĂŸige Psychologische Beratung in dieser Zeit durchgefĂŒhrt um diese Seite ab zu checken.Deshalb gebe
    Ich auch nicht auf sollte das klappen das ich in den 6 Monaten so viel abnehme das es
    sich lohnt da am Ball zu bleiben mache ich
    natĂŒrlich weiter die App ist dabei ne gute Hilfe weil man sieht wieviel Kalorien man noch verbrauchen darf. Das Chatten in der Community ist mir auch eine große Hilfe
    danke 😊
  • ThomasBWE
    ThomasBWE BeitrÀge: 2,636 Member
    bearbeitet September 2020
    Besser als @SlowMarkus kann ich es auch nicht auf den Punkt bringen!! Du musst Dir praktisch JETZT die ErnĂ€hrung fĂŒr den Rest Deines Lebens antrainieren. Es gibt kein DANACH nach der Gewichtsreduktion... Es gibt JETZT den ErnĂ€hrungs- und Lebensstil eines 90 kg Mannes. Und keine DiĂ€t und dann wieder futtern wie mit 144 kg... đŸ˜‰đŸ˜ŠđŸ‘đŸ» Wir sehen immer wie unsere Energiebilanz aus... 😁
  • deandiabolo
    deandiabolo BeitrÀge: 58 Member
    Genau richtig das ist das Ziel ne vernĂŒnftige
    ErnÀhrungsumstellung, deshalb mache ich
    das ja jetzt mit professioneller Betreuung .
    Das andere was ich bisher gemacht habe
    waren DiÀten und das funktioniert nicht.
    Parallel dazu mache ich ja trotzdem schon mit den Vorbereitungen fĂŒr die OP weiter.
    Nach den 6 Monaten mit der ErnÀhrungsberatung habe ich ja auch noch
    ein Arzt GesprÀch und dann treffe ich eine Entscheidung entweder die op oder die
    bieten da wo ich jetzt bin mit der ErnÀhrungsberatung einen Jahres Kurs
    an mit einem Komplett Programm das
    heißt mit kochen, Physiotherapie, Personal
    Trainer in Sachen Sport und ErnÀhrungsberatung sowie Àrztliche und auch psychologische Betreuung. Das ist dann wöchentlich.Ich habe einfach Angst ,
    wenn ich jetzt nach einem halben Jahr ein gutes Ergebnisses erzielt habe wie sieht es
    dann wieder 6 Monate spÀter aus. Mein Ziel
    sind dann am Ende zwischen 75 und 80 Kg.
    Ist sehr hoch gegriffen aber das war mein absolutes WohlfĂŒhlgewicht. 😊
  • ThomasBWE
    ThomasBWE BeitrÀge: 2,636 Member
    bearbeitet September 2020
    Du musst einfach mal noch etwas weiter voraus denken. Zu einem gesunden Lebenstil gehört ja nicht nur eine kalorienmĂ€ĂŸig angepasste ErnĂ€hrung. Dazu gehört auch regelmĂ€ĂŸiges Training, um zu verhindern, dass Du neben dem Körperfett auch wertvolle Muskelmasse verlierst. Denn die Muskeln sind der wichtigste Energieverbraucher. Der Jojo Effekt kommt hauptsĂ€chlich deshalb zum Tragen, weil die meisten sich dem Gewichtsverlust nur ĂŒber die Kalorienrestriktion nĂ€hern. Und dadurch unterm Strich ihren Kalorienbedarf ja weiter senken. Weniger Muskeln, weniger Energieverbrauch. Hat ein Erwachsener Mann vorher bei 1800kcal Gewicht verloren, nimmt er nach so einer krassen DiĂ€t plötzlich bei 1500kcal unter UmstĂ€nden schon wieder zu... Das ist auch der Grund, warum, das Gewicht nach einer DiĂ€t auch das Ausgangsgewicht ĂŒberschreitet!! Denn der Überschuss ist ja nun, bei Aufnahme der alten Essgewohnheiten noch grĂ¶ĂŸer als vor der DiĂ€t. Krasses Übergewicht ist sehr oft das Ergebnis einer DiĂ€tkarriere. Aber wenn Du es richtig machst und Deine Muskulatur halten und vielleicht sogar aufbauen willst, musst Du sie auch ernĂ€hren können!! Ein gesunder und trainierter 80 kg Mann muss zum Gewicht halten um die 2300kcal (plus etwaige Trainingskalorien) aufnehmen. Dabei muss mind 180g Protein und 80g Fett am Tag gegessen werden. Wie willst Du das dann mit einem Zwergenmagen leisten?! Vor lauter Zwischenmahlzeiten wirst Du kaum zum traieren kommen!! 😬🙄 Dein Problem hat doch null mit dem Fassungsvermögen Deines Magens zu tun!! Wenn Du das richtig verstehst, und auch verinnerlichst, erreichst Du Dein Ziel auch ohne SelbstverstĂŒmmelung....
  • deepWORKerin5
    deepWORKerin5 BeitrÀge: 1,131 Member
    Huhu,

    zumal diese vermeintlich "einfache" Lösung kein Garant fĂŒr die Abnahme ist - vor allem nicht eine dauerhafte.

    Es erscheint einfach, ist ja "nur" eine OP.

    Ist es aber eben nicht, klar kannst Du dann erstmal nicht mehr so viel Nahrung aufnehmen, da der Magen aber dehnbar ist und auch der Schlauch irgendwann "nachgibt", ist das Fassungsvermögen nicht dauerhaft limitiert.


    Was aber viel schlimmer ist (zumindest in meinen Augen), die Fressucht/ Essstörung wird nicht wirklich angegangen oder vielleicht und evtl ein paar Monate nebenbei, was nur so gar nicht reicht.


    Die Tante von meinem Exmann hat damals das volle Programm bekommen, OP hier, OP da, nebenbei noch einen Herzschrittmacher, Reha, ErnÀhrungsberatung...

    Nur die tatsÀchliche Ursache wurde schlichtweg nicht wirklich bedacht, der Wille etwas zu Àndern war nicht da, Bewegung braucht der Mensch nicht und Strategien gegen die Fresssucht erst recht nicht.

    Sie hat unter Aufsicht = im Krankenhaus und in der Reha - auch logischerweise ordentlich Gewicht verloren - allerdings war sie kein halbes Jahr nach Entlassung schon weit ĂŒber dem Gewicht VOR der OP.

    Sie hat halt Mittel und Wege gefunden um die Sucht zu stillen und sich ihre Befriedigung auch ohne feste Nahrung zu verschaffen.


    Also nur weil es die OP gibt, heißt es nicht, dass es klappt, erst recht nicht dauerhaft.

    (im Studio hatten wir zB auch welche, die sich haben operieren lassen, die waren anfangs auch ganz gut dabei, dann kamen die Ausreden, die "ist ja nur eine Ausnahme", ich "gönne" mir hier was, ich gönne mir da was, dass darf ich e i g e n t l i c h nicht, mache ich jetzt aber...)

    Von alleine funzt es nicht....


    Mein wissentliches Höchstgewicht lag ĂŒbrigens auch bei knapp 140 kg.
    Ich habe aber noch nie darĂŒber nachgedacht, was denn in einem halben Jahr sein könnte und dass dann nachher wieder Gewicht ohne Ende da ist.

    Ich lebe jetzt - und ich lebe um in einem halben Jahr möglichst noch zu leben und daran arbeite ich.

    Ich bin froh und dankbar, dass mein Körper mir meine Eskapaden aus vielen Jahren aktiver Essstörung so glimpflich verziehen hat, natĂŒrlich ist der Weg mit alten Mustern oft gefĂŒhlt der leichtere - nur will ich den nicht mehr gehen. (was nicht heißt, dass ich nicht frĂŒher auch immer mal wieder FressanfĂ€lle hatte /es versucht habe, und dann vorher gestoppt habe, oder dass ich nicht in Phasen in denen es mir richtig beschissen geht, darum kĂ€mpfen muss zu essen und meinen Kalorienbedarf zu decken, aber nicht essen ist fĂŒr mich genauso wenig eine Option wie fressen und mich der Nahrung zu entledigen oder wahllos einfach Kalorien zu tanken)

    Ich wĂŒnsche Dir viel Erfolg, viel Kraft und vor allem Willen und StĂ€rke bei der Entscheidung fĂŒr Dich und Dein Leben und beim "machen" von dieser.
  • SlowMarkus
    SlowMarkus BeitrÀge: 662 Member
    @deandiabolo (und @p_miclea, falls Paul noch mitliest) Solltest du nicht selber der mit Abstand beste ErnĂ€hrungsberater fĂŒr dich selbst sein? Schließlich bist du keine 20 mehr. Du hast genĂŒgend Erfahrungen gesammelt in den letzten Jahren. Ziehe die Lehren daraus!
  • ThomasBWE
    ThomasBWE BeitrÀge: 2,636 Member
    ...und Du hast auch einen Oberkörper, Du trainieren kannst. LiegestĂŒtzvarianten, zB auch mit den HĂ€nden auf einer KĂŒchenarbeitsplatte oder gegen eine Wand, wenn normale noch zu schwer sind, sind sehr knieschonend. Es gibt auch alternative ZugĂŒbungen. Es muss nicht nur Walking sein... 😉đŸ’ȘđŸ»
  • deandiabolo
    deandiabolo BeitrÀge: 58 Member
    Seit 2003 ist das Gewicht bei mir angestiegen. 2003 hatte ich noch ungefĂ€hr 80 Kg.2005 waren es schon ĂŒber 100 Kg.
    2007 dann 110 kg usw. seit 2007 versuche
    ich Gewicht zu reduzieren seit 13 Jahren
    also. Drei voneinander unabhĂ€ngige Ärzte
    haben mir gesagt das die Op die beste Lösung ist keine der Ärzte hat was mit ErnĂ€hrung zu tun. In dem Clementinen
    Krankenhaus hat die Ärztin beim Adipositas
    Vortrag (Adipositas ist die richtige Bezeichnung fĂŒr starkes Übergewicht).
    gesagt das nachweislich ca. 1000 Patienten
    eine Schlauchmagen op bekommen pro Jahr und
    fast die meisten davon innerhalb von 2 Jahren ihr Gewicht halbiert haben.
    Das wÀren bei mir dann nur noch 72 Kg .
    Ich weiss auch das so eine op nicht ohne
    ist und auch noch Nachwirkungen hat zb.
    Vitamin B 12 muss bei den meisten alle
    3 Monate gespritzt werden und diese Kosten
    ĂŒbernimmt auch nicht die Krankenkasse.
    Es geht ja nicht nur um die Knie sondern
    das gerade in meinem Alter bin knapp ĂŒber
    50 auch das Risiko fĂŒr Diabetes und Herz-
    Infarkt steigt .Ich habe einen sehr starken Willen
    wenn ich was erreichen möchte als Beispiel,
    Vor 10 Jahren habe ich angefangen das Rauchen zu reduzieren mit 4 Schachteln im
    Jahr habe Ich angefangen,vorher habe ich 1 bis 1,5 Schachteln am Tag geraucht das seit 20 Jahren . Seit 5 Jahren
    rauche ich nur 1 Schachtel im Jahr dieses
    Jahr habe ich bis jetzt 7 Zigaretten geraucht.
    Bevor jetzt die Frage kommt warum ich nicht
    ganz aufhöre sage ich das was ich auch meinem Arzt gesagt habe weil ich es nicht möchte es gibt halt Situationen in denen ich einfach eine rauchen möchte. Mein Arzt
    hat darauf gesagt das ist ok diese Menge ist so als wenn ich gar nicht rauchen wĂŒrde.
    So ist das nÀmlich gemeint mit Genussmittel
    ich genieße es eine Zigarette zu rauchen ohne das , das sĂŒchtig macht.
    Außerdem weiß ich was wahrscheinlich das
    Hauptproblem bei mir ist mit dem Gewicht.
    Das ist so wie bei einer Schildkröte 🐱 das Gewicht ist
    mein Schutzpanzer hinter dem ich mich
    verstecken kann, wenn irgendwas ist sagen
    alle meistens ach der dicke kann das eh
    nicht , diesen Schutzpanzer auf zugeben
    ist die grĂ¶ĂŸte Herrausforderung deshalb
    nehme ich ja dieses Pogramm nicht nur wegen der ErnÀrungsumstellung sondern
    wegen der physchologischen Hilfe die ich dabei brauchen werde. Wist ihr wie schwer
    das ist mit dem rauchen aufzuhören und wie viele das schaffen damit aufzuhören ? das ist bestimmt heftig, aber
    das rauchen auf eine minimale Menge zu
    reduzieren oder besser gesagt zu kontrollieren ist noch heftiger doch es funktioniert.
    🐱
  • SlowMarkus
    SlowMarkus BeitrÀge: 662 Member
    Du hast doch bewiesen, dass du es kannst, hast 17 Kilo abgenommen! Und das sicherlich nicht nur wegen der paar SpaziergÀnge, die du dann wegen der Kieprobleme nicht mehr machen konntest. Und es lag auch nicht an den Knieproblemen, dass du wieder zugenommen hast. Du hast dich wieder schlechter ernÀhrt, DAS ist das Problem.
  • sophiefinchen2007
    sophiefinchen2007 BeitrÀge: 151 Member
    bearbeitet September 2020
    Tut mir Leid aber ich muss SlowMarkus Recht geben. Als ich deine Nachricht gelesen habe, habe ich leider genau das selbe gedacht.
    Ich verstehe nur nicht ganz wieso du gerade so denkst. 17Kilo hast du bereits hinter dir gelassen, du weist also, dass du auf einem richtigen Weg bist.
    Mensch das sind 17Kilo, dass ist schon eine ganze Menge! Das sollte dich doch motivieren weiter zu machen, stark zu bleiben.
    NatĂŒrlich ist eine OP, erstmal, der leichteste Weg aber hast du denn keinen Ehrgeiz?

    Ich habe selber eine chronische GelenkentzĂŒndungen im Knie und hatte bereits 2 BandscheibenvorfĂ€lle (welche operiert werden sollten, wo ich mich aber gegen entscheiden habe. Entsprechend habe ich da auch immer mal wieder Probleme mit und muss immer schauen was schmerzt bedingt geht und was nicht) ich weiss also wie es ist, wenn man nicht immer so kann wie man will. Aber irgendwas geht meiner Meinung nach eben immer.
    Such dir einen Sport, welcher dir gut tut. Schwimmen ist Gelenk schonend, Aqua Gymnastik ebenso, Radfahren schaffe ich trotz Knie auch ganz gut und selbst wenn ich akut Probleme mit dem RĂŒcken habe mache ich eben einfach etwas Pilates oder trainiere um den RĂŒcken herum.
    Du musst ja keine Sporteinheit ĂŒbertreiben, einen Marathon laufen wollen ....probiere dich einfach in verschieden Sachen aus.

    Ggf. Kannst du dir ja auch in einem guten Gym oder einem Physiotherapeuten mal einen Plan erstellen lassen der auf deine gesundheitliche Probleme abgestimmt ist.
    Ich verstehe nĂ€mlich auch ehrlich gesagt nicht, warum dir die Ärzte diese OP aufquatschen wollen bevor Du nicht alle Wege mal aus eigener Kraft probiert hast.

    Andere haben unzĂ€hlige Versuche hinter sich es aus eigener Kraft zu schaffen, bevor sie sich fĂŒr die OP entscheiden. Du bist "erst" das 2. mal dabei. Eine OP wĂ€re fĂŒr mich persönlich immer nur der letzte Ausweg aber das muss ja jeder fĂŒr sich selber entscheiden.

    In einem Post oben schreibst du, dass du bereits seit 2003 an Gewicht zugenommen hast, ich habe die Zahlen nur ĂŒberflogen aber im Schnitt schienen es etwa +10 Kilo im Jahr gewesen zu sein. Du hast das Gewicht (genau wie ich und viele andere hier wahrscheinlich auch) also nach und nach angefuttert. Es wird also nicht Glitter regnen und das Gewicht ist wieder weg. Das wird schon ein langer Weg werden. Aber ganz ehrlich 10 Kilo hast du dir pro Jahr angefuttert, das schafft man in der Zeit auch auf gesunde Weise wieder abzuspecken.

    Setzt dir also realistische Ziele und tritt den Kilos in den Arsch!!!
  • deandiabolo
    deandiabolo BeitrÀge: 58 Member
    Ich habe nicht nur 2 Versuche hinter mir sondern seit 2007 im Schnitt 2 mal pro
    Jahr Gewicht reduziert immer mit Erfolg.
    Der höchste Gewichtsverlust waren 20 Kg.
    Nie ist es mir gelungen das reduzierte Gewicht langfristig zu halten. Deshalb ist
    das ja auch der absolut richtige Endschluss
    die ErnĂ€hrung umzustellen.Eine Entscheidung fĂŒr oder gegen eine Op
    treffe ich erst nach den 6 Monaten. Der beste Sport fĂŒr mich ist Aqua Jogging weil,
    wie ihr schon richtig gesagt habt die Gelenke
    geschont werden und das hat schon so etwas
    Ähnlichkeit mit Joggen hab ich schon öfter
    gemacht.Im Moment ist das leider nicht
    möglich weil die meisten SchwimmbÀder
    aufgrund der aktuellen Situation geschlossen
    haben. Auch Nordig Walking ist gut aber im
    Moment schaffe ich halt nur 45 min langsames gehen das ist Ausbau fÀhig.
    6 Monate sind natĂŒrlich lange aber bis jetzt
    habe ich jede Gewichtsreduktion durch
    gehalten und zwar immer in Verbindung
    auch mit Sport. Die lÀngste Gewichtsreduktion war die hier von Mitte September bis Anfang Januar also ca. vier
    Monate. Wenn das jetzt klappen sollte, das
    ich nach den 6 Monaten zufrieden bin
    werde ich ja diesen Jahres Kurs machen
    da ist auch Aqua Jogging und Nordig
    Walking Integriert. Also habe ich dann wenn das so wĂ€re 1,5 Jahre an der richtigen ErnĂ€hrung gearbeitet und zwar mit Ă€rztlicher Hilfe .Der Mensch ist ja ein Gewohnheits Tier wenn das ĂŒber lĂ€ngere
    Zeit geht, hat man das irgendwann automatisch drin sich vernĂŒnftig zu ernĂ€hren.
    🐱
  • SlowMarkus
    SlowMarkus BeitrÀge: 662 Member
    Du schreibst die ganze Zeit, dass das einzig sinnvolle eine ErnÀhrungsumstellung sei. WORAUF wartest du denn???
  • ThomasBWE
    ThomasBWE BeitrÀge: 2,636 Member
    bearbeitet September 2020
    Das mit dem Rauchen ist genau so ein Unfug. Was Genuss ist und was unser internes Belohnungssystem als solchen einsortiert, legen wir doch selbst fest. Man kann sich natĂŒrlich auch das Rauchen, welches dem Körper und der Gesundheit nicht einen einzigen Vorteil sondern nur Schaden bringt (besonders, wenn man schon krass ĂŒbergewichtig ist und sein System damit schon nicht unerheblich belastet), auch schön reden. Man möchte es eben. Und es ist wirklich eine tolle Leistung, es vermindert beizubehalten, statt seinem Körper, seiner Gesundheit und seinem Portemonnaie diesen unnĂŒtzen Qualm schlicht komplett zu ersparen.... Um mir etwas Gutes zu tun, fallen mir wirklich bessere Sachen ein... đŸ€”đŸ€”
  • p_miclea
    p_miclea BeitrÀge: 175 Member
    Nimm alles was dir gut getan hast bis jetzt und mach weiter. Was dir nicht geholfen hat lass weg. Viel Erfolg.
  • Jula_lives
    Jula_lives BeitrÀge: 115 Member
    p_miclea schrieb: »
    Nimm alles was dir gut getan hast bis jetzt und mach weiter. Was dir nicht geholfen hat lass weg. Viel Erfolg.


    Genau so ,
    Schwankungen gibt es immer mal ,bei jedem.
    Vertrau auf deine Ärzte und ErnĂ€hrungsberater. ;)

    Das Ziel ist ja wie du Eingangs geschrieben hast ,zu versuchen die Op zu umgehen.
    Ich drĂŒcke dir die Daumen und glaube das du es schaffst.

    Toi,toi ,toi

    Viele grĂŒĂŸe
    Nicole





  • sari1012
    sari1012 BeitrÀge: 352 Member
    > @deandiabolo schrieb:
    >Also habe ich dann wenn das so wĂ€re 1,5 Jahre an der richtigen ErnĂ€hrung gearbeitet und zwar mit Ă€rztlicher Hilfe .Der Mensch ist ja ein Gewohnheits Tier wenn das ĂŒber lĂ€ngere
    > Zeit geht, hat man das irgendwann automatisch drin sich vernĂŒnftig zu ernĂ€hren.
    > 🐱
    >
    >
    >
    Vorsicht! Das schwierigste beim abnehmen ist nicht das Gewicht vorĂŒbergehend zu reduzieren sondern das niedrigere Gewicht auf Dauer zu halten! Du schreibst selbst dass du schon zig Male „erfolgreich“ abgenommen hast, aber NIE das neue Gewicht halten konntest. Es sollte spĂ€testens jetzt bei dir klingeln.
    Eine OP ist keine Dauerlösung, siehe dazu den Kommentar von @deepWORKerin5 - der verkleinerte Magen kann sich mit der Zeit wieder so ausdehnen dass er genau so groß ist wie vorher.
    Gesund leben ist kein SelbstlĂ€ufer!!! Das scheinst du aber zu glauben- wenn ich Programm X 1.5 Jahre gemacht habe ist das ja eh alles Gewohnheit und geht von alleine- mitnichten! Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen dass der schwierigste Part ist, das neue Gewicht zu halten, denn die eigentliche Arbeit fĂ€ngt dann erst an. Ich habe vor 2.5 Jahren angefangen zu tracken und abzunehmen und ich falle jetzt noch regelmĂ€ĂŸig in alte schlechte Gewohnheiten zurĂŒck. Wenn wir essen aus emotionalen GrĂŒnden ist das mit einem trockenen Alkoholiker vergleichbar- die Sucht ist immer da und kann jederzeit wieder kommen, die Versuchungen sind allgegenwĂ€rtig und eine kleine Ausnahme wird im Handumdrehen wieder zur Gewohnheit.

    Ich finde es sehr respektabel dass du schon mal 17 oder 20kg abgenommen hast. Du kannst es also auch ohne OP. Das Problem bei den meisten abnehmwilligen ist das dranbleiben an einer gesunden Lebensweise auf Dauer. Du solltest vor der Entscheidung fĂŒr oder gegen die OP fĂŒr dich ganz klar haben wie du in Zukunft LEBEN willst- nicht nur wie du aussehen willst!
  • deandiabolo
    deandiabolo BeitrÀge: 58 Member
    Was ich mit dem Beispiel vom rauchen
    sagen wollte ist das die Sache mit dem Belohnung Prinzip durchaus klappen kann.
    Es wird nie mein Ziel sein komplett auf SĂŒĂŸigkeiten und Fast Food zu verzichten.
    Ich war vor 8 Jahren zu Kur in einer Klinik
    die auf Adipositas spezialisiert ist. Dort habe
    ich gelernt das es falsch ist auf alles zu
    verzichten. Mann sollte sich einmal pro Woche etwas gönnen wie zb. einen Latte
    Makiato oder ein StĂŒck Kuchen. Dann fĂ€llt
    es nicht so schwer gesteckte Ziele zu erreichen und auch zu halten.Nur noch mal zum Rauchen ich wollte nie ganz aufhören aber das Rauchen in vernĂŒnftige Bahnen lenken. Ich rauche wie gesagt eine Schachtel im Jahr und nochmal was mein Arzt gesagt hat das ist als wĂŒrde ich gar nicht rauchen. Ich bin
    schließlich kein Mönch und muss deshalb
    auf alles Verzichten. Egal ob Alkohol , Zigaretten, Essen und GetrÀnke alles sind Genussmittel wichtig ist der richtige Umgang
    mit diesen Dingen.